Behandlung

Manuelle Schmerzbehandlung

Heilpraktiker für Physiotherapie

Schmerzen

Schmerzen sind subjektive Wahrnehmungen die vor allem im Hirnareal cortex insularis stattfinden. Sie unterscheiden sich in ihren verschiedenen Qualitäten und gelten stets als Warnsignal. Schmerzen sind Zeichen von strukturellen und funktionellen Veränderungen im Gewebe und dessen Steuerung.

Strukturelle Störungen im Gewebe sind meist Beeinträchtigungen in der Mikrozirkulation. Das heißt, der Zellstoffwechsel funktioniert nicht adäquat, die Zellen bekommen nicht ausreichend Nährstoffe und Stoffwechselendprodukte können nicht abtransportiert werden; die gesamte "Zell-Logistik" stagniert. Darauf reagieren die Rezeptoren im Gewebe, es kommt zu Schmerzen.

Funktionelle Störungen sind Fehler in den Funktionsketten. Sie können zu Schmerzen und Symptome führen, sowie die Spannungssituation im Körper verändern. Übergeordnet werden alle Funktionen des Körpers vom Nervensystem gesteuert. Dazu benötigt das Gehirn viele verlässliche Daten aus allen Körperbereichen. Kommt es in diesen vielfältigen und komplexen Steuerungsprozessen zu Fehlern in der Informationsübertragung, verändert sich das Zusammenspiel der Körperfunktionen.

Zwischen einer strukturellen und funktionellen Störung herrscht eine direkte Wechselwirkung. Eine Struktur (z.B. Muskel) kann durch äußere Einflüsse (z.B. Traumata) oder inneren Einflüsse (z.B. Entzündungen) gestört werden und dadurch einen Funktionsfehler direkt im Gewebe oder in dem betroffenen Steuerungskreisen hervorrufen. Anhaltende funktionelle Störungen (z.B. im Nervensystem) können ihrerseits zu Strukturstörungen (z.B. eine Muskelverspannung) führen.

 

Daher ist es wichtig sich neben den strukturellen Behandlungstechniken (klassische Physiotherapie) auch den funktionellen Ursachen von Schmerzen zu widmen.

 

Zu Beginn jeder Behandlung erfrage ich in der Schmerzanamnese alle wichtigen Informationen. Unverzichtbar ist dabei die Interpretation der individuellen Körpersprache. Zusammen mit einer anschließenden körperlichen Untersuchung erhalte ich ein umfassendes Bild für die Behandlung.

 

Folgend möchte ich einige Methoden vorstellen, die für die Behandlung in Frage kommen können.

Nackenschmerzen

Funktionelle Störungen werden in den gängigen Diagnostikmethoden (z.B. Röntgen, CT, MRT, Blutbild, Ultraschall usw.) nicht ausreichend erkannt. Stattdessen werden strukturelle oder biochemische Veränderungen diagnostiziert, z.B. Arthrose, Bandscheibenvorfall, Bluthochdruck, Magensäureregulation usw.. Unter Umständen wird dies symptomatisch mit Medikamenten oder operativ behandelt. Dies kann den Körper langfristig noch mehr belasten. Symptome können sich addieren und zu chronischen Krankheitsbildern führen.

Neurofunktionelle Integration

Das Nervensystem steuert nahezu alle Körperprozesse und koordiniert diese miteinander. Die funktionelle Steuerungsbehandlung geht auf diesen Aspekt ein und hilft dem Körper zur Selbstregulation.

 

Dafür werden bestimmte Reize oder Körperfunktionen getestet und dabei in unterschiedlicher Weise miteinander kombiniert. Im Störungsfall erfolgt eine manuelle Stimmulierung in einem damit bezogenen Hirnareal - dies wird Integration genannt. Der stimmulative Reiz wird vom Gehirn erkannt und normalisiert den zuvor festgestellten Funktionsfehler in dem jeweiligen Regelkreis.

 

Es handelt sich dabei um eine äußert sichere Behandlungsform, da keine manipulativen Techniken stattfinden, sondern das Zusammenspiel der einzelnen Regelkreise verbessert wird.

Was ist

Neurofunktionelle

Integration?

 

erklärt von Dr. Eckardt

Neurofunktionelle Integration...

ist eine Steuerungsbehandlung die alle Körperfunktionen untersuchen und behandeln kann.

Dies bezieht sich auf vielfältige Beschwerden funktioneller, struktureller, neurologischer hormoneller oder biochemischer Art.

Auch emotionale und psychosomatische Aspekte sind positiv beeinflussbar. Dabei spielt die Tatsache eine Rolle, dass die Regulationsprozesse mit den subjektiven Wahrnehmungen und dessen Beurteilung gekoppelt sind.

Im Rhythmus der Zellen

Matrix-Rhythmus-Therapie

Mit der Matrix-Rhythmus-Therapie wird die Mikrozirkulation im Gewebe effektiv angeregt. Gesunde Muskelzellen schwingen rhythmisch in einer Frequenz von 8 bis 12 Hz. Damit ist die gesamte Skelettmuskulatur der größte Taktgeber im Körper. Das Herz-Lungen-System pumpt kontinuierlich Sauerstoff und Nährstoffe in das Gewebe, das heißt in die extrazelluläre Matrix - die zellumgebene Struktur. Die Muskelzellen versorgen sich durch die nährstoffreiche Matrix und geben ihre Stoffwechselendprodukte an sie ab. Für diese Zirkulation benötigt die Zelle den pulsierenden Rhythmus, der wie ein Motor für die Zellernährung wirkt und die Matrix im Fluss hält. Solange die Matrix fließt, findet Stoffwechsel statt und das Gewebe wird physiologisch versorgt.

 

Muskel- und Bindegewebe können verspannen, verkleben und verfilzen. Der zellbiologische Rhythmus ist in diesem Fall gestört. Mit dem Matrix-Mobil kann der physiologische Takt der Zellen von außen angeregt werden. Das führt zur Verbesserung der Mikrozirkulation, fördert den Matrixfluss und lindert Schmerzen.

Was ist

Matrix-Rhythmus-Therapie?

 

erklärt von Dr. Randoll

Weitere Behandlungsmethoden

 

Diverse Techniken der manuellen Medizin erweitern das Potpourri an Möglichkeiten:

 

  • FDM (Faszien Distorsionsmodell nach Typaldos) bietet eine Reihe von Faszientechniken.
  • Eine Schmerzpunktbehandlung (vergleichbar mit der LNB-Methode) kann mittels definerter Druckpunkte zu einer Veränderung des Spannungszustands führen.
  • Triggerpunkttherapie lindert den Schmerz durch eine mechanische Lösung des Muskelhartspanns.
  • Osteopathische Techniken gehen auf die Wechselwirkung zwischen dem Organ-, Nerven- und Bewegungssystem ein.
  • Mulligan Concept - Gelenkmobilisation
  • Weitere Mobilisationstechniken, Dorn-Methode, Osteobalance, Atlastherapie (sie sorgen für die richtige Statik und für korrekte Gelenkstellungen), Massagen (wirken stoffwechselfördernd, schmerzlindernd und entspannend), Heiße Rolle (eine Wärmebehandlung der alten Schule sorgt für Wärme mit Tiefenwirkung) und Energetische Methoden z. B. Quantenheilung und R.E.S.E.T. (Kieferbalance nach Philip Rafferty)

Links

Matrix-Rhythmus-Therapie...

ist eine tiefenwirksame Behandlung. Die harmonische logarithmische Wellenform des Resonators dringt tief ins Gewebe ein und erzeugt dort den mikroextensorischen Rhythmus. Unterstützt wird dies durch ein im Resonator erzeugtes Magnetfeld. Die zellbiologischen Prozesse werden gezielt und schonend in Gang gesetzt und nachhaltig beeinflusst.