Thematik

Manuelle Schmerzbehandlung

Heilpraktiker für Physiotherapie

PRIVATPRAXIS || Ebelingstraße 14a - 10249 Berlin - Friedrichshain

Schmerzen

Schmerzen sind subjektive Wahrnehmungen die vor allem im Hirnareal cortex insularis stattfinden.

Sie unterscheiden sich in ihren verschiedenen Qualitäten und gelten stets als Warnsignal. Schmerzen sind Zeichen von strukturellen und funktionellen Veränderungen im Gewebe und dessen Steuerung.

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Strukturelle Störungen im Gewebe sind meist Beeinträchtigungen in der Mikrozirkulation. Das heißt, der Zellstoffwechsel funktioniert nicht adäquat, die Zellen bekommen nicht ausreichend Nährstoffe und Stoffwechselendprodukte können nicht abtransportiert werden; die gesamte "Zell-Logistik" stagniert. Darauf reagieren die Rezeptoren im Gewebe, es kommt zu Schmerzen.

Nackenschmerzen

Funktionelle Störungen zeigen sich dadurch, dass sich das betroffene Gewebe nicht in der Balance befindet. In den Funktionsketten aus muskulärfaszialen Strukturen entstehen sogenannte Dysbalancen, die das gesamte Spannungsmuster verändern. Übergeordnet werden alle Körperprozesse vom Nervensystem gesteuert. Dazu benötigt das Gehirn viele verlässliche Daten aus allen Körperbereichen. Kommt es in diesen komplexen Steuerungsprozessen zu Fehlern in der Informationübertragung, verändert sich das funktionelle Zusammenspiel der Körperfunktionen.

Ursachen für diese Störungen sind zum Beispiel Traumata, Operationen, Narkosen, Entzündungsprozesse, kurzzeitige oder anhaltende Überbelastung, sowie Fehlhaltung und Fehlbelastung. Weiterhin spielen auch psychische Störfaktoren, Stress, Ernährung sowie Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle.

Störungen im Bindegewebe, in den Faszien oder im Muskelgewebe werden von gängigen Diagnostikmethoden wie Röntgen, MRT, CT, Blutuntersuchungen oder Ultraschall nicht ausreichend erkannt. Stattdessen werden oft andere strukturelle oder biochemische Veränderungen entdeckt und diagnostiziert (z.B. Arthrose, Kalkablagerungen, Bandscheibenvorwölbungen, Rheuma, Osteoporose). Findet dann unter Umständen eine fälschliche symptomatische (z.B. medikamentöse oder operative) Behandlung statt, wird der Körper und das Gewebe langfristig noch mehr belastet. Die Symptome können sich zu chronischen Krankheitssyndromen entwickeln.

Zwischen einer strukturellen und funktionellen Störung herrscht eine direkte Wechselwirkung. Eine Struktur kann durch äußere Einflüsse (z.B.Traum) oder inneren Einflüsse (z.B. Entzündungen) ge- oder zerstört sein und dadurch einen Fehler in der Funktion hervorrufen.

 

Eine Strukturstörung (z.B. Muskelverspannung) kann jedoch auch eine Folge einer kurzzeitigen oder lang anhaltenden gestörten Funktion sein (sehr häufig vorkommend).

 

Daher ist es wichtig sich neben den strukturellen Behandlungstechniken auch den funktionellen Ursachen von Schmerzen zu widmen.

Indikationen

Was kann behandelt werden?

 

- Schulter-Arm-Syndrom / Cervicobrachialgie

- Schulterschmerzen / Frozen Shoulder / Tendinosis Calcarea

- Tennisellenbogen / Golferellenbogen / Epicondylitis

- Schmerzen bei Arthrose und allen anderen Gelenkerkrankungen

- Karpaltunnelsyndrom / CTS

- Morbus Sudeck / Morbus Dupuytren

- HWS-Syndrom / Schleudertrauma / Nackenschmerzen

- Kopfschmerzen / Migräne / Cephalgie

- Ohrenrauschen / Tinnitus / Ohrenschmerzen

- Kieferprobleme / Zahnschmerzen ohne zahnärztlichen Befund

- BWS-Syndrom / Brustkorbbeschwerden / Atembeschwerden

- Rückenschmerzen aller Art / ISG-Blockierungen

- LWS-Syndrom / Lumbalgie / Ischialgie / Folgen von Bandscheibenvorfällen

- Hüftschmerzen / Leistenschmerzen / Coxarthrose

- Knie- und Fußschmerzen / Supinationstrauma / Fersensporn / Achillodynie

- Schmerzen oder Zustände nach Unfällen, Operationen, Ruhigstellungen

- Verspannungen, Verklebungen (z.B. Kapselfibrose)

- Narbenbehandlungen (auch nach Brandverletzungen)

- Beschleunigung der Nervenregeneration (z.B. Karpaltunnelsyndrom)

- Wiederherstellung des feinen Gefäßsystems (z.B. bei Ulcus Cruris, Cellulite)

- Abbau von Schwellungen / Ödemen

Schmerzbehandlung

Die Neurointegrative Therapie bezieht sich auf die neurologische Steuerung der Körperprozesse. Das Gehirn und das Nervensystem ist nahezu an allen Steuerungen der Körpersysteme beteiligt und reguliert dessen Funktionen. Daher können alle Funktionen des Körpers behandelt und beeinflusst werden, z.B.

 

- Symptome der Ohren

oder Augen (Akkommodation)

- Zähneknirschen (Bruxismus)

- Gleichgewichtssinn / Schwindel

- Konzentrationsstörungen

- Schlafstörungen

- Hauterkrankungen

- Verdauungsstörungen

- u.v.m.

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Zu Beginn jeder Behandlung steht die Schmerzanamnese. Unverzichtbar ist dabei die Interpretation der individuellen Körpersprache, welche wichtige Hinweise für die Behandlung liefert. Ebenso bedeutungsvoll sind alle weiteren Fragen zu den Schmerzen und nach deren Auslösern. Durch die anschließende Untersuchung und durch gezielte Tests erhalte ich ein umfassendes Bild für die Behandlung.

 

Folgend möchte ich einige Methoden und Techniken in Kürze vorstellen, die für die Behandlung in Frage kommen können:

Neurofunktionelle Techniken

 

Mit der "Neuro-funktionellen Integration" werden spezielle Leitungsbahnen des Nervensystems getestet und diagnostizierte Störungen in diesem System behandelt. Fehlerhafte Steuerungs-prozesse können reguliert werden.

Diese rein manuelle Steuerungsbehandlung geht den funktionellen Ursachen der Beschwerden auf den Grund und verbessert die jeweiligen Funktionen.

 

Mehr Informationen

Matrix-Therapie - Die Matrix-Rhythmus-Therapie nach Dr. Randoll bringt das Gewebe effektiv ins zellbiologische Gleichgewicht. Sie sorgt durch den speziellen Rhythmus für den notwendigen Sauerstofftransport in die Zelle und fördert damit die funktionswichtige ATP-Produktion. Das erzielt Schmerzlinderung und physiologische Bewegungsabläufe. Mehr Info siehe unten

Manuelle Techniken

 

Die Manuelle Therapie und die strukturellen Techniken behandeln das Bewegungssystem, in dem Blockaden gelöst, Gelenke, Muskeln und Faszien behandelt und funktionelle Bewegungsabläufe optimiert werden. Dazu möchte ich einige Methoden erläutern:

FDM - Das Fasziendistorsionsmodell (nach Typaldos) unterscheidet sechs Störungen im Fasziensystem. Die Behandlungen mit Faszientechniken sind meist schmerzhaft, führen jedoch rasch zu positiven Ergebnissen.

Mehr Informationen

Triggerpunkttherapie - Triggerpunkte können innerhalb eines muskulären Hartspannstrangs Übertragungs-schmerzen oder Missempfindungen in anderen Körperregionen auslösen. Sie sind eine häufig übersehene Schmerzursache.

Schmerzpunkttherapie

Durch Druck auf spezielle Körperpunkte (Bestandteil der LNB-Methode nach Liebscher und Bracht) wird der Spannungs- und Informationszustand der Muskeln und Faszien beeinflusst.

Osteopathische Techniken Durch die Integration von osteopathischen Techniken in der manuellen Therapie nehme ich Einfluss auf die Wechselwirkung zwischen dem Organ-, Nerven- und Bewegungs-system. Mehr Informationen

 

Weitere Techniken der manuellen Medizin erweitern das Potpourri an Möglichkeiten:

 

Mulligan Concept (Gelenkmobilisation), Mobilisationstechniken, Dorn-Methode, Osteobalance, Atlastherapie (sie sorgen für die richtige Statik und für korrekte Gelenkstellungen), Massagen (wirken stoffwechselfördernd, schmerzlindernd und entspannend), Heiße Rolle (eine Wärmebehandlung der alten Schule sorgt für Wärme mit Tiefenwirkung) und Energetische Methoden z. B. Quantenheilung, 2-Punkt-Methode und R.E.S.E.T. (Kieferbalance nach Philip Rafferty)

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Im Rhythmus der Zellen

Matrix-Rhythmus-Therapie

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Die Matrix-Rhythmus-Therapie ist eine neue und moderne Therapieform, die auf den Grundlagenforschungen von Dr. Randoll basiert.

 

Mit der Matrix-Therapie wird die Mikrozirkulation im Gewebe effektiv angeregt. Gesunde Muskelzellen schwingen rhythmisch in einer Frequenz von 8 bis 12 Hz. Damit ist die gesamte Skelettmuskulatur der größte Taktgeber im Körper. Ein weiterer Taktgeber, das Herz, pumpt kontinuierlich Sauerstoff und Nährstoffe in das Gewebe, das heißt in die extrazelluläre Matrix (die zellumgebene Struktur). Die Muskelzellen versorgen sich durch die nährstoffreiche Matrix und geben ihre Stoffwechselendprodukte an sie ab. Für diese Zirkulation benötigt die Zelle den pulsierenden Rhythmus, der wie ein Motor für die Zellernährung wirkt und die Matrix im Fluss hält. Solange die Matrix fließt, findet Stoffwechsel statt.

Sind die Muskelzellen verspannt oder haben sie bereits Triggerpunkte gebildet, stagniert das Zellmilieu; die Matrix fließt nicht mehr richtig und die Zellen werden nicht mehr versorgt. Die Faszien können verfilzen bzw. verkleben. Das Zirkulationssystem stagniert.

 

Die Matrix-Rhythmus-Therapie versetzt das Gewebe von außen in seinen physiologischen Takt und kurbelt den natürlichen zellbiologischen Prozess wieder an. Die Matrix fließt. Die Muskelzelle bekommt ausreichend Sauerstoff und ist so in der Lage sich zu entspannen und ihre Funktion auszuüben. Der Muskel kann sich wieder frei bewegen.

 

Die Matrix-Therapie wirkt bei Schmerzzuständen, Missempfindungen, Bewegungs-einschränkungen und Gewebestörungen wie Narben, Ödemen, Verhärtungen, sowie Verspannungen und Gewebeverklebungen.

Dr. Randoll erklärt die Matrix-Therapie

Der Unterschied zu anderen Verfahren:

 

Die Matrix-Rhythmus-Therapie ist eine tiefenwirksame Behandlung. Die harmonische logarithmische Wellenform des Resonators dringt tief ins Gewebe ein (siehe Bild unten) und erzeugt dort den mikroextensorischen Rhythmus. Unterstützt wird dies durch ein im Resonator erzeugtes Magnetfeld. Die zellbiologischen Prozesse werden gezielt und schonend in Gang gesetzt und nachhaltig beeinflusst.

Neurofunktionelle Integration

Was ist

Neurofunktionelle

Integration?

 

von Dr. Eckardt

Diese Behandlung widmet sich den funktionellen Ursachen von Störungen und dem Zusammenspiel der Körpersysteme. Im Mittelpunkt steht dabei das Nervensystem und das Gehirn. Es ist nahezu an allen Regulationsprozessen im Körper beteiligt. Das Gehirn benötigt dafür ständig Informationen aus den Zellen und Körpersystemen. Bestimmte Umstände, wie zum Beispiel Traumata aller Art, Narkosen, Operationen, schwere Erkrankungen und Stress können diese Informationsübertragung stören und die Steuerung beeinträchtigen.

 

 

 

 

Das Nervensystem und dessen neuroanatomische Areale ist ein äußerst komplexes System. Das Konzept biete Behandlungsprotokolle, die bevorzugt in einer bestimmten Reihenfolge angewandt werden. Dies bietet eine systematische Suche von Fehlsteuerungen. Durch Berührung von definierten Kontaktpunkten und einer Aktivierung der gestörten Leitungsbahn (Integration) können so systematisch Fehler in den Steuerungsprozessen behandelt werden. Ein ständiger Begleiter dabei ist immer der Muskeltest (Feedback-Mechanismus), der Aufschluss über die jeweilige Störung und dessen Korrektur gibt.

 

Wenn alle Protokolle systematisch abgearbeitet wurden, beginnt die Suche von vorne und spezifiziert sich. Dadurch verringern sich immer mehr "Fehler im System" und die Regulationsprozesse des Nervensystems optimieren sich. Darüber hinaus ist es auch möglich direkt an einem Symptom bzw. Regulationskreis zuarbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Patienteninformation zur Neurointegrativen Physiotherapie

Die Neurofunkionelle Integration kann durch manuelle Tests gestörte Leitungsbahnen erkennen und diese sofort wiederherstellen. Dies verbessert die Steuerung und leitet die Selbstheilung ein.

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Fazit

 

Neurofunktionelle Integration ist eine Steuerungsbehandlung und führt zu einer Neuregulation des Körpers und zur Selbstheilung.

Diese Behandlung bleibt immer in den Möglichkeiten des Patienten. Es gibt keine bekannten Kontraindikationen.

Das Gehirn

hat den Schlüssel

zur Gesundheit.